Was ist Arbeit und wie wollen wir arbeiten?

08.06.2012 02:00 von Harald Buwert

Was ist Arbeit, wie wollen wir arbeiten? Diese Fragen stellen auch wir uns. Hierzu ist ein interessanter Beitrag erschienen. Insbesondere die am Ende angefügten Kommentare beleben die Dikussion!

"Runter vom Hamsterrad

Je mehr man arbeitet, desto weniger bringt man wirklich zu ende. Es hört nie auf. Da hilft eigentlich nur noch eins: Raus! Aussteigen! Im wohlverstandenen eigenen Interesse sollte man eigentlich vor dem, was uns krank zu machen droht, weglaufen. Aber dieser Weg ist in der Regel natürlich versperrt.

Derartige Arbeitsformen funktionieren nicht nachhaltig, denn in ihnen werden die Kräfte der Menschen schlicht vernutzt und aufgezehrt. Als wären sie von Parasiten befallen, die sie langsam von innen her aufessen. Gute Arbeit würde einer genau entgegensetzen Logik folgen: Sie trüge zur Reproduktion und Stärkung der menschlichen Kräfte bei – auch wenn Arbeit natürlich immer mit Mühe und mit wirklichen Anstrengungen zu tun haben wird. Aber in allen nicht zu vermeidenden Belastungen erführen Menschen in ihr Anerkennung und Bedeutung, ja erlebten sich als selbstwirksam, als Individuen gemeinsam mit anderen, die etwas bewirken, verändern - und eben auch zuende bringen - können."

Hier geht's zum Artikel: http://www.freitag.de/politik/1223-runter-vom-hamsterrad

Ein Bericht von Gerhard Wegner in „der Freitag“ vom 6.6.12, in Kooperation mit dem „Fortschrittsforum“. Es stellt die Frage, wie Fortschritt neu definiert werden kann und wie unser Wohlstandsmodell ökonomisch und ethisch tragfähig gestaltet werden kann. Partner sind die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Otto-Brenner-Stiftung, die Hans-Böckler-Stiftung und das Progressive Zentrum in Berlin.

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