Vorabend eines Zeitenwandels?

06.05.2016 02:00 von Harald Buwert

Die Schweiz stimmt in wenigen Wochen über die Einführung des BGE ab. Selbst wenn es scheitert, ist der Grundstein für das BGE gelegt ... Die Idee dahinter: Das Fallgesetz entdeckt nicht der fleißige Pflücker, sondern der, der sich abseits des Baumes die Ruhe und Zeit nimmt den Baum zu betrachten. Ruhe und Zeit aber kosten Geld. Somit wird die Innovation im Keime erstickt. Das wollen sie ändern. Wer keinen Gelddruck hat, hat mehr Zeit sich anderen Ideen und Vorhaben zu öffnen. Die Mitinitiatoren der Schweizer Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ sind die Analytiker der heutigen Gesellschaft und zerpflücken in ihrem Buch „Was fehlt, wenn alles da ist“ unser bisheriges Miteinander. Den Kritiken, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen den Faulenzern dieser Welt Tür und Tor öffnen würde oder dem Menschen dann der Wille zur Arbeit fehle, widersprechen sie vehement. Für sie ist das bedingungslose Grundeinkommen Türöffner für eine mündige und freie Gesellschaft, in der das Wollen ermöglicht und das Nicht-Wollen beendet wird. Nicht die Arbeit steht im Mittelpunkt, sondern der Sinn der Tätigkeit.

Aus einem Artikel in „der Freitag“: www.freitag.de/autoren/peter-jelinek/kommt-das-bedingungslose-grundeinkommen

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