Kohle für alle und immer?

26.02.2015 01:00 von Harald Buwert

Ein Blogger namens „Doktor Peng!“ äußert sich über das verloste Crowdfunding-Grundeinkommen: „Auf Robins Konto werden jeden Monat eintausend Euro überwiesen. Er muss dafür nicht arbeiten, es ist auch kein Erbe. Robin ist mit acht Jahren der bisher jüngste Empfänger eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) … Möglich ist das durch die Crowdfunding-Aktion des Vereins Mein Grundeinkommen (www.mein-grundeinkommen.de), der mittlerweile fünf in Deutschland lebenden Menschen ein Jahr lang eintausend Euro monatlich auszahlt. Sobald die nächsten 12.000 Euro gesammelt sind, wird von Micha und seinem Team das sechste Grundeinkommen verlost … Mitmachen können alle. Wer an der nächsten Verlosung teilnehmen will, muss lediglich beantworten, was sie*er mit dem Einkommen anstellen würde und eine Crowdbar installieren. Mit diesem Add-On wird das Experiment bei Online-Einkäufen finanziert, ohne dass die Nutzer*innen einen Cent dazuzahlen müssen. Stattdessen zahlen die Onlineshops pro Einkauf einen Centbetrag an Michas Experiment, als Dank, dass die Käufer*in vermeintlich über dessen Crowdbar auf die Seite gelotst wurde. Dasselbe geht offline (rewe, aral, dm, uvm.) mit der Crowdcard, die nach dem Prepaid-Prinzip funktioniert. Der Löwenanteil der Finanzierung kommt aber immer noch über klassische Spenden zusammen, wobei letztendlich diejenigen, die auf ein Grundeinkommen hoffen, ihr eigenes Gehalt bezahlen … Wenn es Micha und seinen Mitstreiter*innen jedoch gelingt, langfristig ein umfassendes (bundesweites?) BGE durchzusetzen, sollten sie unbedingt die Fragen nach den bisher Schwachen in der Gesellschaft stellen.“

Quelle: www.doktorpeng.de/kohle-fuer-alle-und-immer

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