In Deutschland muss kein Mensch hungern/verhungern?

02.04.2015 02:00 von Harald Buwert

"Aus Anlass des erschütternden Todes eines Paares, der auf Stromsperrung infolge sozialer Not zurückgeht (siehe Artikel hier), wiederholen wir hier den hervorragend recherchierten Artikel von Holdger Platta zu diesem Thema. Das Recht auf Leben und die Menschenwürde existieren in unserem Staat nur noch innerhalb bestimmter, von den Behörden definierten Grenzen. Und dass Hartz IV mittlerweile tötet, ist keine rhetorische Übertreibung einiger linker Aktivisten ...Der dreifache Skandal - Ich spreche davon, daß im Jahre 2012 rund 322.000 Privathaushalte von Stromsperren betroffen waren, rund 657.000 BürgerInnen unseres Sozialstaates also. Das bedeutet, dass damit rund 30.000 Menschen mehr als noch im Vorjahr 2011 im Dunkeln saßen, und das bedeutet, dass gemäß dieser Anstiegsziffer heute – im Jahr 2014 – knapp 700.000 MitbürgerInnen in diesem unseren Lande nicht mehr über genügend Geld verfügen dürften, um ihre Stromrechnungen bezahlen zu können ... In Deutschland gehen für immer mehr Menschen die Lichter aus. Jobbcenter befördern es, Sozialgerichte heißen es gut, Politiker und Mitmenschen schauen tatenlos zu, und kaum jemandem geht ein Licht auf, in welch entmenschlichter Republik wir mittlerweile leben. Es lässt sie kalt – so kalt, wie oft die Wohnungen der betroffenen Mitmenschen sind. Mitmenschen?"

Eine engagierte Betrachtung der Realitäten in Mitteleuropa von Holdger Platta: http://hinter-den-schlagzeilen.de/2015/04/02/stromsperren-schlimmer-als-knast-2

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