Ein BGE - und dann?

09.10.2013 02:00 von Harald Buwert

Ein kritischer Diskussionsbeitrag zu Schweizer Volksinitiative für ein BGE

Kurzer Auszug aus dem interessanten Beitrag: „Am 4. Oktober wird nun die Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen eingereicht. Der Initiativtext ist sehr schlicht gehalten: «Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen. Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens.» Fast alles bleibt also offen: wie hoch das BGE wäre, wie es finanziert würde und was mit den heutigen Sozialversicherungen geschähe. Die InitiantInnen haben allerdings klare Vorstellungen: Sie schlagen ein Grundeinkommen von 2500 Franken pro ErwachseneN und die Finanzierung über eine Konsumsteuer vor. Renten und Sozialhilfe sollen mit BGE gleich hoch bleiben wie heute ohne … Wer nicht mitmachen will und bereit ist, sehr bescheiden zu leben, kann zwar aussteigen, darf aber nicht krank werden, sonst reichen 2500 Franken nie und nimmer aus. Ist das eine befreiende Perspektive?“

Quelle des Beitrags: www.woz.ch/1340/grundeinkommen/bedingungslos-auf-direktem-weg-ins-paradies

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